Rage: Mutant Bash TV im Test

18.11.2010 - 16:22 Uhr von Patrick Woods
Rage
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Rage

Mit Rage kommt der erste Titel der Rage-Reihe auf das iPhon. Die Entwickler sind vor allem für die "Doom"-Reihe bekannt und dafür, tolle Grafik aus jedem Gerät zaubern zu können.

Das Ballerspiel Rage ist der iPhone-Vorläufer des gleichnamigen PC- und Konsolenspiels, das erst 2011 erscheint. Hier spielt man einen der letzten Menschen in einer von Mutanten besetzten Welt. Man ist Kandidat in einer mehr als makaberen TV-Show und muss sich gegen Hunderte Mutanten behaupten. Die Methode ist dabei sehr simpel: man ballert aus allen Rohren.

Dabei hab man verschiedene Waffen zur Verfügung, von einer Pistole bis hin zur Schrotflinte. Unterwegs sammelt man Munition und Lebensenergie auf, dazu gibt es Geldsäcke für den Kandidaten. Besonder die Grafik ist gut umgesetzt, wir haben die "HD"-Version gespielt, die volle Auflösung für das iPhone 4 und das iPad bietet. Es gibt tolle Texturen, prima Lichteffekte und alles weitere, was Grafikpracht ausmacht.

Dafür hat man im Spiel aber kaum ein Auge, denn man muss sich ununterbrochen gegen anstürmende Mutanten erwehren. Die werden Pflastersteine oder greifen mit Hieb- und Stichwaffen an. Dabei spritzt reichlich Blut, was die iTunes-Einstufung "ab 12 Jahren" fragwürdig macht. Man zielt per Gyrosensor und schießt per Touchscreen. Dazu kann man sich ducken und somit Angriffen ausweichen.

Leider ist die Spielmechanik relativ primitiv. Rage Mutant Bash TV ist ein "On Rails Shooter". Das heißt, dass man nicht selbst die Richtung bestimmt, sondern automatisch durch das Level läuft und selbst zielen und schießen kann. An die Gyrosteuerung muss man sich erst gewöhnen, nach einiger Zeit klappt dies aber. Dennoch gibt es frustrierende Momente, wenn genau im falschen Moment die Munition der effektiveren Waffen ausgeht und man in einem Mutantenansturm untergeht.

Fazit

So bleibt Rage ein blutiges Ballerspiel mit sehr guter Grafik, prima Spieldesign und mäßiger Spielmechanik. Denn wenn die automatische Kameraführung gerade schwenkt, während man versucht, etwas einzusammeln, ist das schlicht nervig und frustrierend. Dies macht Rage in der Summe zu einer hektischen Grafikdemo und einem anständigen Bellerspiel.

Quelle: In Zusammenarbeit mit http://www.macwelt.de
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